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Pressemitteilungen der Fraktion 2018

Fraktion: CDU will Platz in der Innenstadt nach Karl Kardinal Lehmann benennen – Christdemokraten wollen den kürzlich verstorbenen ehemaligen Bischof ehren – Antrag im Rat

Am 11. März 2018 verstarb im Alter von 81 Jahren der ehemalige Mainzer Bischof und Ehrenbürger Karl Kardinal Lehmann. Die CDU möchte den Verstorbenen ehren und schlägt vor, einen Platz in der Mainzer Innenstadt nach ihm zu benennen. „Kardinal Lehmann war ein außergewöhnlicher Mensch und eine herausragende Persönlichkeit, die unsere Stadt, das Bistum und die katholische Kirche in Deutschland in den letzten Jahren in überwältigender Art und Weise geprägt hat. Er hat mit seiner offenen, bodenständigen, herzlichen, den Menschen zugewandten Art zu unserer Stadt gepasst wie kein Zweiter und war hoch geachtet nicht nur bei den katholischen Christen, sondern bei allen Bürgerinnen und Bürgern. Angesichts seiner Leistungen und Verdienste und seiner tiefen Verbundenheit zu unserer Stadt sollten wir Kardinal Lehmann schnell ehren und in der Innenstadt einen Platz nach ihm benennen“, erklären der Fraktionsvorsitzende Hannsgeorg Schönig und die Kreisvorsitzende Sabine Flegel.


Die CDU habe deshalb für die nächste Sitzung des Stadtrats am 9. Mai 2018 einen Antrag mit dem Titel “Benennung eines Platzes nach Karl Kardinal Lehmann“ eingereicht. In diesem wird die Verwaltung gebeten, nach geeigneten Orten in der Mainzer Innenstadt zu suchen, die für eine solche Platzbenennung oder eine Umbenennung in Frage kommen. Bei der Suche nach einem geeigneten und angemessenen Ort soll auch das Bistum eingebunden werden.
„Kardinal Lehmann hat sich als Bischof stets in gesellschaftliche Debatten eingemischt und diese als Mann der klaren Worte bereichert. Er war nicht nur ein hoch geschätzter Theologe, sondern auch ein Mahner, ein Brückenbauer zwischen den Menschen und den Konfessionen, ein Förderer der Ökumene sowie ein Mann des Dialogs. Wir sollten für diesen besonderen Menschen neben dem Dom einen weiteren Ort der Erinnerung schaffen. Das ist sicher auch im Sinne der Mainzerinnen und Mainzer. Wir hoffen sehr, dass unser Anliegen bei den anderen Ratsfraktionen und auch bei der Verwaltung auf Zustimmung stößt“, sagen Hannsgeorg Schönig und Sabine Flegel.