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Pressemitteilungen der Stadtratsfraktion

CDU spricht sich weiter für eine weitere Rheinbrücke zwischen Mainz und Wiesbaden aus

Hansgeorg SchönigDie CDU-Stadtratsfraktion spricht sich weiter für den Bau einer weiteren Rheinbrücke zwischen Mainz und Wiesbaden aus. „Die werktägliche Verkehrsbelastung hat auf den beiden Mainzer Autobahnbrücken in den letzten zehn Jahren stark zugenommen. Laut Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz hat sich in der Summe die Zahl der Autos von 172.066 im Jahr 2005 auf 186.834 in 2014 erhöht. Im Schwerlastverkehr stieg die Zahl in diesem Zeitraum von 14.181 auf 18.503. Und auch die Theodor-Heuss-Brücke wird täglich von etwa 40.000 Kraftfahrzeugen befahren. Angesichts dieser Entwicklung und der Tatsache, dass Experten für die kommenden Jahre noch einmal eine deutliche Steigerung vorhersagen, muss zwingend über den Bau einer weiteren Rheinbrücke diskutiert werden, um die seit langem angespannte Verkehrssituation langfristig zu verbessern“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Hannsgeorg Schönig.

Die Union habe deshalb für die nächste Stadtratssitzung am 30. September 2015 einen Antrag eingereicht. Dieser lasse die Standortfrage zunächst einmal bewusst offen. Vielmehr gehe es darum, den Prozess durch die Aufnahme von Gesprächen zwischen den Städten Mainz und Wiesbaden sowie mit der Deutschen Bahn in Gang zu bringen. Wer ein prosperierende Mainz und Rheinhessen möchte, der komme nicht umhin, auch Wege aufzuzeigen, wie man funktionierende Wegeverbindungen in das Rhein-Main-Gebiet schafft.

Scharf kritisiert die CDU die letzten Aussagen der Mainzer SPD zu diesem Thema. „Statt sich mit Vorschlägen und Ideen konstruktiv auseinanderzusetzen und diese inhaltlich zu diskutieren, werden diese einfach von Anfang an abgelehnt, nur weil sie vom politischen Gegner kommen. Eine solche Politik ist kleinkariert und schlichtweg verantwortungslos“, moniert Schönig. Es sei geradezu fahrlässig, angesichts des Zustands der bestehenden Brücken und der an den meisten Tagen angespannten Verkehrssituation rund um Mainz den Bau einer weiteren Brücke ohne eine stichhaltige und nachvollziehbare Begründung abzulehnen. Mit so einem Verhalten werde bewusst die Chance auf eine positive Entwicklung der Stadt verschlafen.  Eine hoch entwickelte Verkehrs- und Straßeninfrastruktur sei gerade bei der heute geforderten Mobilität für viele Menschen sowohl beruflich als auch privat ein immer entscheidenderer Faktor, insbesondere aber die Lebensader für eine prosperierende Wirtschaft.

Die SPD müsse endlich einmal eigene zukunftsorientierte  Vorschläge auf den Tisch legen. „SPD-Vorstandmitglied Klaus Euteneuer, der stets nur als Sprachrohr des Oberbürgermeisters und SPD-Vorsitzenden Michael Ebling agiert, verzichtet in seiner Erklärung komplett auf eigene Ideen und wirft mit billigen Plattitüden nur so um sich. Konkrete Antworten auf die vielen offenen Fragen, die sich die Bürgerinnen und Bürger stellen, gibt er aber nicht. Das ist  nicht nur schwach, sondern ein Versagen der größten Koalitionspartei. Die SPD redet die Situation schön und hat den Blick auf die Realität anscheinend völlig verloren“, sagt Hannsgeorg Schönig.